Alles erscheint.
Nicht für jemanden.
Schon jetzt. Schon genug.
Alles erscheint.
Nicht für jemanden.
Schon jetzt. Schon genug.
Die Welt geschieht – unabhängig davon, wie wir sie benennen. Sprache tritt danach hinzu: Sie unterscheidet, ordnet und bildet Kategorien, durch die wir Erfahrung strukturieren und mitteilen.
Begriffe, Identitäten und Modelle helfen bei Orientierung. Doch sie sind Beschreibungen – nicht das Geschehen selbst. Viele wahrgenommene Trennungen entstehen erst durch diese begriffliche Differenzierung.
Die Wirklichkeit geschieht – Bedeutung entsteht danach.
Alles hier erscheint. Nicht für jemanden.
Auch das Wort „jemand“ ist nur Erscheinung – für niemand.